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Die ZWAR-Gruppen leisten gute Arbeit. Wer sich in der Umbruchphase zwischen Arbeit und Ruhestand befindet, kann auf die ZWAR-Gruppen zählen. Die Mitte-Rechts-Koalition will jedoch die Fördermittel für die ZWAR-Zentralstelle NRW komplett streichen. Ich wehre mich mit den Aktiven von ZWAR gegen die Kürzungspläne. In Düsseldorf hatten am Mittwoch, den 10. April, viele ZWAR-Mitglieder vor dem Landtag Protest geübt.

Wertvolles Engagement

In 40 Jahren haben sich rund 240 ZWAR-Gruppen in Nordrhein-Westfalen entwickelt. Seit 1984 fördert das Land die ZWAR-Arbeit. Allein in Moers haben die sieben ZWAR-Basisgruppen Mitte, Hülsdonk, Repelen, Asberg, Meerbeck, Kapellen und Rheinkamp bereits 600 Menschen zusammengebracht. Im 14-Tage-Rhythmus treffen sich die Mitglieder und planen ihre Aktivitäten. Walking, Radtouren, Klönen oder Diskussionsgruppen zu gesellschaftlichen Themen – das selbstorganisierte Angebot der ZWAR-Gruppen für Menschen jenseits der 50 ist weit gefächert. Die Mitglieder der ZWAR-Gruppen haben außerdem an der Entstehung des Handlungskonzepts für seniorengerechte Quartiere mitgewirkt.

Streichung nicht nachvollziehbar

Von der Streichung der Fördermittel werden auch die ZWAR-Mitglieder vor Ort betroffen sein. Die Arbeit der lokalen ZWAR-Gruppen wird durch die Zentralstelle unterstützt. Außerdem berät die Zentralstelle die Kommunen darin, eine örtliche ZWAR-Struktur zu entwickeln. Für mich ist die Streichung der Mittel nicht nachvollziehbar. In Moers wird in den ZWAR-Gruppen gute und wichtige Arbeit geleistet wird. Die Demonstration vor dem Landtag ist ein deutliches Signal an den Arbeits- und Sozialminister Laumann. Ich hoffe, dass sich auch die Fraktionen von CDU und FDP Gedanken machen, ob diese Einsparung richtig ist.

Auch Sie können ein Zeichen setzen. Nehmen Sie an der Online-Petition teil: https://www.openpetition.de/petition/online/ruecknahme-der-streichung-der-foerderung-der-zwar-zentralstelle-nrw-durch-das-land-nrw