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Warum werden Turnhallen und Schulhöfe nicht auch an Wochenenden, Feiertagen oder in den Ferien genutzt? Diese Frage haben mir Schülerinnen und Schüler in meinem Projekt „Meine Zukunft – meine Demokratie“ gestellt. Ich habe diese Frage aufgegriffen und in die Moerser Politik eingebracht. Das Bündnis für Moers aus SPD, Grünen und Grafschaftern hat jetzt eine Antwort parat.

„Open Sunday Moers“ heißt das Projekt, das die Stadt nach dem Willen der drei Fraktionen umsetzen soll. In einem aktuellen Antrag an den Bürgermeister wird die Durchführung des Projekts gefordert, das unter anderem in Duisburg und Oberhausen erfolgreich umgesetzt wird. Die Idee kommt ursprünglich aus der Schweiz.

Open Sunday Moers öffnet Turnhallen und Schulhöfe für Kinder aus dem Stadtteil und lädt sie zu sportlichen Aktivitäten ein. Ein niedrigschwelliges und kostenfreies Bewegungsangebot soll auf die Beine gestellt werden, das eine gesunde Freizeitgestaltung von Kindern der Klassen 1 bis 6 fördert. Dabei sollen erwachsene Pädagoginnen und Pädagogen sowie eigens dafür ausgebildete jugendliche Coaches eingebunden werden.

Das Bewegungsangebot soll verschiedene Bewegungsstationen beinhalten. Vom Klettern und Balancieren bis zum Basketballspielen und Jonglieren sollen Kinder aus dem Quartier Spaß an verschiedenen Bewegungsstationen haben können. In der Wintermonaten lassen sich die Turnhallen und in den Sommermonaten die Schulhöfe ideal nutzen.

Mit dem Antrag wird eine konkrete Anregung von Moerser Schülerinnen und Schüler aufgegriffen, die nun ihren Weg in den Stadtrat gefunden hat.