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Am Freitag, den 11. Oktober, besuchten rund 45 Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins aus Moers den Landtag in Düsseldorf. Gemeinsam mit meinen Gästen habe ich über die aktuelle Integrationspolitik diskutiert. Zuvor verfolgte die Gruppe die Plenarsitzung über die Besuchertribüne.

Integration betrifft beide Seiten

Integration betrifft beide Seiten, die Einwanderer und die Einheimischen. Wir müssen als aufnehmende Gesellschaft gegenüber anderen Lebensweisen tolerant sein. Wir dürfen aber auch erwarten, dass Regeln unseres Zusammenlebens eingehalten werden. Entscheidend ist die Basis auf der wir alle unser Leben selbstbestimmt gestalten. Diese Basis ist das Grundgesetz, habe ich als integrationspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion betont.

Mit Blick auf die Europäische Union sehe ich im Jahr 2015, dem Jahr der großen Fluchtbewegung, eine historisch verpasste Chance für die EU. Die EU hätte sich auf einen fairen Verteilungsschlüssel nach Einwohnerzahl und Wirtschaftskraft einigen müssen, um Flüchtlinge solidarisch zu verteilen. Das haben die Staats- und Regierungschefs nicht geschafft. Manche Mitgliedsstaaten profitieren nun von EU-Geldern, aber nehmen kaum Flüchtlinge auf, habe ich kritisiert.

Fehlende Solidarität in der EU

Abschließend diskutierten wir über ein Problem, das alle Menschen unabhängig ihrer Herkunft betrifft. Es ist viel Respekt untereinander verloren gegangen. Für ein gutes Miteinander brauchen wir den Anstand im Alltag und den Respekt gegenüber Polizei und Feuerwehr.