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Noch fuchst sich das Team um Geschäftsführer Sascha Arndt durch den Zulassungsdschungel, denn der Betrieb von E-Scootern ist in Deutschland noch nicht offiziell erlaubt. Aber das Moerser Unternehmen IO HAWK hat bereits den Weltmarkt erobert. Mit meinem Kollegen René Schneider habe ich IO HAWK besucht.

Ein Hype aus Hollywood

Überall diskutieren Menschen über eine zukunftsweisende Mobilität. Wenn es um die Diesel-Fahrverbote, den Öffentlichen Nahverkehr oder den Stau auf unseren Autobahnen geht, stechen Fragen nach bequemer, bezahlbarer und klimafreundlicher Mobilität in den Vordergrund. Dafür wollen auch zukunftsorientierte Unternehmen eine Antwort finden, wie der Moerser E-Mobility-Spezialist IO HAWK. Seit vier Jahren entwickelt und verkauf das Unternehmen um Sascha Arndt moderne Fortbewegungs-Technik und hat inzwischen eine vielseitige Produkt-Palette aufgebaut.

Klimafreundliche E-Mobilität

In Hollywood begann im April 2015 der Hype um das Erstlingswerk des Unternehmens. Der Sänger Justin Bieber stellte ein Video ins Internet ein, in dem er auf dem Hoverboard fährt und ins Schwärmen gerät. Über Nacht verkauft IO HAWK 8.000 Boards und wird heiß begehrt. Seit dem ist viel passiert und in kurzer Zeit hat sich IO HAWK zu einem wahren Spezialisten auf dem Gebiet der E-Mobilität entwickelt.

Praktisch im Alltag

Rund 13 Produkte stellt das Moerser Unternehmen inzwischen her. Vom Hoverboard, über E-Bikes bis zu E-Scootern. Das neueste Modell, ein elektrisch betriebener Roller, wartet nur noch auf die Zulassung. Einige Hürden hat IO HAWK bereits genommen, um den E-Scooter auch in Deutschland auf den Markt zu bringen. Die Bundesregierung hat bereits im März die Zulassung von E-Tretrollern beschlossen. E-Scooter könnten bald zur Gewohnheit in deutschen Städten werden, denn als Fortbewegungsmittel für die sogenannte letzte Meile könnten sie das Fortbewegungsverhalten vieler Menschen verändern. Im Mai soll der Bundesrat über die Verordnung zur Nutzung der Elektrokleinstfahrzeuge (eKFV) entschieden.

Moderne Technik aus Moers

Mein Kollege René Schneider und ich hatten bereits die Gelegenheit den E-Scooter auf dem Betriebsgelände Probe zu fahren. Die Roller machen einfach Spaß und sind praktisch. Wer pendeln muss, kann den E-Scooter nehmen und unauffällig in Bus und Bahn transportieren. Natürlich brauchen wir für die E-Roller sinnvolle Regeln, um für Verkehrssicherheit zu sorgen. Überholte Gesetze und Verordnungen dürfen nicht dazu führen, dass beispielsweise Rückleuchten oder Blinker, wie IO Hawk sie bereits vorgesehen hatte, nicht montiert werden können.

Mit IO HAWK hat sich ein echter Spezialist im Bereich der E-Mobilität in Moers angesiedelt, der zum Mobilitätsfortschritt beiträgt.