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Politische Ideen entstehen durch den Austausch miteinander. Werden dann Entscheidungen gefällt, wirken diese vor allen Dingen auf die Zukunft junger Menschen. Bei meinem Projekt “Meine Zukunft, meine Demokratie” entwickeln junge Menschen aus dem Wahlkreis Ideen, die ich in meine politische Arbeit einbeziehe.

Junge Menschen als Politikberater

Ziel des Projektes ist es, dass Politik und Demokratie für junge Menschen erlebbar wird. Junge Menschen können in die Rolle von Ideengebern und Politikberatern schlüpfen. An zwei Terminen besuche ich die jeweilige Schule. Der erste gemeinsame Austausch dient dem Kennenlernen. Beim ersten Besuch stelle ich meine Arbeit im Landtag, die Funktionsweise des Landtags und Besonderheiten der Landespolitik vor. Anschließend bearbeiten die Schülerinnen und Schüler ihr selbst ausgewähltes Thema.

In der ersten Jahreshälfte haben bereits acht Klassen/Kurse teilgenommen:

  • Gymnasium Rheinkamp (2x Klasse 8)
  • Gymnasium Adolfinum (2x Klasse 7)
  • Berufskolleg für Technik Moers (Informationstechnische Assistenten)
  • Hermann-Gmeiner-Berufskolleg (Fachbereich Gesundheit und Soziales)
  • Gymnasium Filder Benden (Austausch mit der SV)
  • Geschwister-Scholl-Gesamtschule (jahrgangsstufenübergreifend)

Gute Ideen gehen nach Düsseldorf

Ob Klima, Bildung oder Mobilität – die Schülerinnen und Schüler haben sich kreativ mit lokalen oder landespolitischen Herausforderungen beschäftigt. Zahlreiche Ideen und Projektvorschläge sind bereits zustande gekommen:

  • ÖPNV: Schoko-Ticket für ganz NRW
  • Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher
  • Wohnraum für junge Menschen in Moers (kleine, bezahlbare Appartments)
  • Integrationshelfer, die neu ankommende Menschen z.B. bei Behördengängen unterstützen

Die Vorschläge nehme ich auf und bringe sie in die politische Arbeit in der Kommune und auf der Landesebene ein.