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Landtag beschließt 25 Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Krise

In einer Sondersitzung des Landtags haben wir heute fraktionsübergreifend 25 Milliarden Euro für die Bewältigung der Corona-Krise beschlossen. Der NRW-Rettungsschirm sowie ein Nachtragshaushalt sollen die direkten und indirekten Folgen der Bewältigung der Corona-Krise finanzieren. Dazu zählen Hilfen für die Wirtschaft durch Erleichterung von Kreditaufnahmen sowie Hilfen für Kleinstunternehmen und Solo-Selbstständige.

Als SPD-Landtagsfraktion haben darüber hinaus Vorschläge für die Erstattung der Kita-Beiträge, Unterstützung der Wohlfahrtsverbände, ein höheres Kurzarbeitergeld und Soforthilfen für den Handel und die Gastronomie eingebracht. Diese wurden jedoch von CDU und FDP abgelehnt. Eine Übersicht der Vorschläge ist hier. SPD-Fraktion zum NRW-Rettungsschirm

Aktuell können wir die lokale Wirtschaft unterstützen, indem wir die Online-Angebote der lokalen Einzelhändler nutzen oder aufschiebbare Besorgungen auf die Zeit nach der Krise verschieben. Darüber hinaus bieten viele Gastronomen in der derzeitigen Krisensituation einen Abhol- oder Bringservice an.

Ich glaube, dass es wichtig sein wird, dass wir uns auch am ersten Tag nach der Krise daran erinnern, wer für das Gemeinwesen wichtige und unverzichtbare Arbeit leistet: so zum Beispiel Pflegerinnen und Pfleger, Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Therapeutinnen und Therapeuten, Erzieherinnen und Erzieher, Kassiererinnen und Kassier, Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen, LKW-Fahrerinnen und LKW-Fahrer sowie die Angestellten in den Verwaltungen.