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Kontaktsperre für NRW

Die Ausbreitung des Corona-Virus (SARS-CoV-2) beschäftigt seit Wochen die gesamte Bevölkerung. Spätestens seit der rasanten Verbreitung in den letzten Tagen ist deutlich geworden, dass diese Pandemie uns alle angeht. Jeder einzelne ist in dieser Situation gefragt, um bei der Bekämpfung des Virus mitzuhelfen. Nicht nur der unkontrollierte Anstieg der Fallzahlen muss verhindert werden, auch das Gesundheitssystem muss entlastet werden, um leistungsfähig bleiben zu können. Viele Bürgerinnen und Bürger schränken sich drastisch ein, aber leider scheinen einige noch immer nicht den Ernst der Lage erkannt zu haben und halten sich nicht an die von Bund und Ländern kommunizierten Regeln. Am Sonntag, den 22. März 2020 sind daher von Bund und Ländern gemeinsam strengere Maßnahmen zur Eindämmung getroffen worden, die die bisherigen Leitlinien zur Vermeidung sozialer Kontakte erweitern.

Grundsätzlich gilt, sich möglichst zuhause aufzuhalten und nur Kontakt zur eigenen Kernfamilie (d.h. Eltern, Geschwistern, Kindern und Lebenspartnern) oder Mitbewohnern zu pflegen. Zu allen anderen Personen ist in der Öffentlichkeit stets ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Außerdem werden weitere Dienstleistungen und Geschäfte, wie Gastronomien, Friseure,  Tattoo- und Massagestudios, geschlossen.

Es kann und darf nicht sein, dass diese Situation dazu genutzt wird, sich in Gruppen zu verabreden und Parties zu veranstalten. Daher ist die Entscheidung richtig und wichtig, dass feiernde Menschen, ob zuhause oder auf öffentlichen Plätzen, von jetzt an mit Sanktionen zu rechnen haben. Diese Regeln zu missachten, ist leichtsinnig und vor allem unsolidarisch. Es kommt jetzt auf uns alle an und daher möchte ich noch einmal auf die Dringlichkeit der Einhaltung dieser Leitlinien hinweisen. Den unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern ist möglich, wenn wir uns solidarisch zeigen.