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Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat den Gesetzentwurf für ein neues Brand- und Katastrophenschutzrecht in Nordrhein-Westfalen auf den Weg gebracht. Dieser löst das bestehende Gesetz über Feuerschutz und Hilfeleistung NRW (FSHG) ab. Der Gesetzentwurf sieht u.a. eine Stärkung des Ehrenamtes bei der Feuerwehr vor. Der Moerser Landtagsabgeordnete Ibrahim Yetim erklärte dazu: „Damit der Brand- und Katastrophenschutz in NRW auch zukünftig leistungsfähig bleibt, ist die Novellierung des bestehenden Gesetzes notwendig. Ich begrüße es daher, dass die rot-grüne Landesregierung einen Gesetzentwurf vorgelegt hat, der jetzt im Landtag eingebracht wird.“

Zentrales Anliegen der Landesregierung ist die Betonung und Stärkung des Ehrenamtes. Der SPD-Abgeordnete Ibrahim Yetim befürwortet das: „Wie in Moers und Neukirchen-Vluyn engagieren sich in ganz NRW viele Menschen bei der freiwilligen Feuerwehr oder in anderen Hilfsorganisationen. Diese ehrenamtlichen Helfer sind die tragenden Säulen des Brand- und Katastrophenschutzes. Daher bin ich froh, dass die Landesregierung dieses wichtige Thema aufgreift und die Attraktivität des Ehrenamtes weiter stärken will.“

Das neue Brandschutzrecht ermöglicht zum Beispiel, eine Kinderfeuerwehr für Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren einzurichten. Sie können dort spielerisch Erste-Hilfe-Grundlagen und Verhalten
im Brandfall erlernen. So sollen Kinder schon frühzeitig für die Feuerwehr begeistert werden.

Die neue Funktion der Mannschaftssprecherin oder des Mannschaftssprechers in Gruppen und Zügen wird eingeführt. Mannschaftssprecherinnen und Mannschaftssprecher sollen die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr in der Wahrnehmung ihrer Führungsaufgaben unterstützen, die Integration des Einzelnen in die Feuerwehr fördern, Konflikten vorbeugen und soweit erforderlich, an ihrer Auflösung mitwirken und das soziale Miteinander fördern. Darüber hinaus können sie als Ansprechpartner für neue Feuerwehrangehörige dienen.