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Parlamentsluft schnuppern und Politik live erleben: Das konnten 20 Schülerinnen und Schüler der Hermann-Runge-Gesamtschule in Moers. Eingeladen hatte die Sparda-Bank. Im Rahmen ihres Jugendbildungsprogrammes bietet die Genossenschaftsbank dieses Jahr, gemeinsam mit dem Landtag und dem WDR, 10 Schulklassen und aus ganz NRW einen ganz besonderen Tag. So besuchten die Schülerinnen und Schüler die Zentrale der Bank, den WDR und den Landtag.

Los ging es in der Zentrale der Sparda-Bank, wo die Jugendlichen einen Einblick in die Bankenwelt von heute bekamen. Es wurden unter anderem die folgenden Fragen thematisiert: Wie komme ich mit meinem Taschengeld klar? Was bedeutet Schufa und welche Auswirkungen hat ein Eintrag? Sind größere Anschaffungen in jungen Jahren kreditfinanziert sinnvoll? Für das Alter sparen, ist es jetzt schon sinnvoll?

Anschließend hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, hinter die Kulissen des Westdeutschen Rundfunks in Düsseldorf zu schauen. Die Besichtigung des Fernsehstudios und damit der Einblick in die Welt der Medien war für die Jugendlichen sehr interessant.

Danach ging es zum Landtag. Hier wurden die Jugendlichen vom Landtagsabgeordneten der SPD, Ibrahim Yetim, in Empfang genommen. Der Moerser Landtagsabgeordnete zeigte ihnen den Landtag und diskutierte mit ihnen über die Fragen zu seinem Wahlkreis, die auch junge Menschen brennend interessieren. Beispielsweise lieferte die Flüchtlingspolitik Gesprächsstoff für alle Beteiligten.

Roswitha Weyandt, Vertriebsleiterin der Sparda-Bank in Duisburg und Moers, freut sich, dass das Jugendbildungsprogramm bei den Schülerinnen und Schülern so gut angekommen ist. „Es war ein voller Erfolg. Die Jugendlichen waren begeistert und konnten viel dazulernen“, so Roswitha Weyandt. Für die Vertriebsleiterin ist dieses Engagement eine Selbstverständlichkeit. „Wir als Genossenschaftsbank fühlen uns den Bürgern vor Ort verpflichtet. Die politische Bildung Jugendlicher ist ein wichtiger Baustein für das Demokratieverständnis in unserem Land. Da engagieren wir uns gerne“, erläutert Roswitha Weyandt.