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Vom 11. bis 13. Juni fand der 7. Jugend-Landtag in NRW statt. An diesen drei Tagen hat Vahid Shoa Hosseini den Platz von Ibrahim Yetim besetzt. In dem nachfolgenden Interview berichtet er über seine Eindrücke und Erfahrungen.

Lieber Vahid, stelle Dich bitte kurz den Leserinnen und Lesern vor.

Mein Name ist Vahid Shoa Hosseini. Ich bin 17 Jahre alt und besuche ab dem kommenden Schuljahr die 12. Klasse der Hermann-Runge-Gesamtschule in Moers. Ich lebe seit 15 Jahren mit meinen Eltern in Kamp-Lintfort.

Wie kamst Du auf die Idee am Jugendlandtag teilzunehmen?

Nachdem wir mit unserer Klasse den Landtag besucht haben, wurde ich auf das Angebot des Jugend-Landtags aufmerksam und habe mich bei Ibrahim Yetim beworben.

Warst du schon immer politisch interessiert?

Mein politisches Interesse wurde im Jahr 2009 geweckt, als die Proteste gegen die iranische Regierung anfingen. Ab da wusste ich, dass ich mich mehr mit der Politik auseinander setzten muss.

Was waren die politischen Themen, die dieses Jahr bearbeitet wurden?

Wir befassten uns mit der Vergabe von Studienplätzen in NRW. Ebenso hatten wir das Thema „Mehr fürs Leben/den Alltag in der Schule lernen“ auf der Tagesordnung.

Womit hast Du Dich beschäftigt?

Ich habe mich ausschließlich mit dem Thema „In der Schule mehr fürs Leben lernen“ auseinandergesetzt. Darüber hinaus habe ich mich mit der Flüchtlingspolitik beschäftigt, was mir persönlich sehr viel Spaß gemacht hat.

Wie sahen die Aktivitäten neben dem politischen Programm aus?

Neben dem politischen Programm hatten wir im Landtag sehr viele abwechslungsreiche Aktionen. Beispielsweise gab es am zweiten Tag eine Grill-Party, wo sich jeder austauschen und die anderen Teilnehmer besser kennenlernen konnte. Dies hat mir persönlich sehr gefallen, da jeder von uns sehr viel Spaß hatte.

Wie sieht dein Fazit zum Jugend-Landtag aus?

Mein Fazit zum Jugend- Landtag ist, dass es einer der besten Ereignisse in meinem Leben war. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Außerdem war die Zusammenarbeit mit meiner Fraktion sehr einfach,  da wir uns alle schnell auf einen Grundbaustein einigen konnten. Den Jugend-Landtag würde ich jedem politisch interessierten Jugendlichen empfehlen.