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Gestern waren die Preisträger des Solidaritätspreises zu Gast im Düsseldorfer Landtag. Der Solidaritätspreis der NRZ und der Essener freddy fischer stiftung wurde bereits zum dritten Mal vergeben und würdigt in diesem Jahr das Engagement in der Flüchtlingshilfe. Freddy Fischer, NRZ-Chefredakteur Peter Toussaint, Ibrahim Yetim MdL und Minister Guntram Schneider ehrten gemeinsam die Preisträger.

Den 1. Preis in Höhe von 4000 Euro erhielt der Fußballverein FC Stoppenberg für sein Engagement, Flüchtlinge in die Mannschaft zu integrieren. Der 2. Preis in Höhe von 2000 Euro wurde an das Theaterprojekt „Ruhrorter“ vergeben. Dabei handelt es sich um ein dreiteiliges Theater- und Kunstprojekt des Theater an der Ruhr mit Flüchtlingen und Asylsuchenden aus dem Ruhrgebiet. Die 1000 Euro für den 3. Preis teilen sich die junge Essenerin Janina Quanz, die jungen Flüchtlingen Hausaufgaben-Hilfe anbietet und die Hünxerin Eva Danner, welche Asylbewerbern bei Behördengängen unterstützt.

Den Sonderpreis des Unperfekthauses, und damit 2500 Euro, erhielt das Berufskolleg für Technik Moers. Dort dürfen Flüchtlinge, die nicht mehr schulpflichtig sind trotzdem die Schule besuchen und sich fortbilden. Die Jury vergab zudem zwei weitere Sonderpreise: Hayat Ketfi aus Moers wurde für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz in der Flüchtlingsarbeit geehrte und erhielt einen Urlaubsgutschein. Das Linux Hotel stiftete 1000 Euro für die Refugees Welcome Map vom Verband für Interkulturelle Arbeit in Duisburg. Dort werden Hilfsangebote für Flüchtlinge zentral gesammelt.