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„Rechtssicherheit für Flüchtlinge in Ausbildung“

Der integrationspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ibrahim Yetim, begrüßt den Erlass zur „Erteilung und Verlängerung von Duldungen für die Dauer einer Berufsausbildung“. Dieser wurde in der letzten Woche von der Landesregierung an die Bezirksregierungen ausgegeben und ermöglicht Flüchtlingen, die eine Berufsausbildung beginnen, ein Bleiberecht für die Dauer der Ausbildungszeit. Damit kommt die rot-grüne Landesregierung dem Wunsch der Wirtschaftsverbände, Rechtssicherheit für Auszubildende und ihre Betriebe zu schaffen nach und ermöglicht diesen eine verbesserte berufliche Perspektive. | mehr

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Jubilarehrung der SPD Moers

Jubilare und Jubilarinnen der Moerser SPD wurden am Samstag, den 27. Juni 2015 von der langjährigen stellvertretenden Bürgermeisterin Erika Scholten und dem Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim für ihre fortbestehende Treue zur SPD geehrt. Bei einer sommerlichen Feier im Garten des Naturfreundehauses erhielten die Geehrten Urkunden, Ehren-Nadeln und Blumen.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Wilhelm Brunswick, Karl-Heinz Franzen, Horst Haak und Hans Wicht geehrt. Seit 40 Jahren in der SPD sind Fritz Baumeister, Karl-Heinz Wiegand und Käthe Schulz. Bereits 25 Jahre gehören Jochen Schink und Gisela Wensing der Partei an.

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Gewinner des Solidaritätspreis zu Gast im Landtag

Gestern waren die Preisträger des Solidaritätspreises zu Gast im Düsseldorfer Landtag. Der Solidaritätspreis der NRZ und der Essener freddy fischer stiftung wurde bereits zum dritten Mal vergeben und würdigt in diesem Jahr das Engagement in der Flüchtlingshilfe. Freddy Fischer, NRZ-Chefredakteur Peter Toussaint, Ibrahim Yetim MdL und Minister Guntram Schneider ehrten gemeinsam die Preisträger.

Den 1. Preis in Höhe von 4000 Euro erhielt der Fußballverein FC Stoppenberg für sein Engagement, Flüchtlinge in die Mannschaft zu integrieren. Der 2. Preis in Höhe von 2000 Euro wurde an das Theaterprojekt „Ruhrorter“ vergeben. Dabei handelt es sich um ein dreiteiliges Theater- und Kunstprojekt des Theater an der Ruhr mit Flüchtlingen und Asylsuchenden aus dem Ruhrgebiet. Die 1000 Euro für den 3. Preis teilen sich die junge Essenerin Janina Quanz, die jungen Flüchtlingen Hausaufgaben-Hilfe anbietet und die Hünxerin Eva Danner, welche Asylbewerbern bei Behördengängen unterstützt.

Den Sonderpreis des Unperfekthauses, und damit 2500 Euro, erhielt das Berufskolleg für Technik Moers. Dort dürfen Flüchtlinge, die nicht mehr schulpflichtig sind trotzdem die Schule besuchen und sich fortbilden. Die Jury vergab zudem zwei weitere Sonderpreise: Hayat Ketfi aus Moers wurde für ihren großen ehrenamtlichen Einsatz in der Flüchtlingsarbeit geehrte und erhielt einen Urlaubsgutschein. Das Linux Hotel stiftete 1000 Euro für die Refugees Welcome Map vom Verband für Interkulturelle Arbeit in Duisburg. Dort werden Hilfsangebote für Flüchtlinge zentral gesammelt.

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Praktikumsbericht Alexandra Friesen

Praktikumsbericht Alexandra Friesen

Mein Name ist Alexandra Friesen, ich bin 17 Jahre alt und besuche zurzeit die 11. Klasse der Geschwister-Scholl Gesamtschule in Moers. Im Juni habe ich für zwei Wochen ein Praktikum im Landtag bei dem Abgeordneten Ibrahim Yetim absolviert.

In dieser Zeit konnte ich verschiedene Sitzungen besuchen. Ibrahim Yetim habe ich zum Innen- und Integrationsausschuss begleitet. Auch an der Fraktionssitzung der SPD-Landtagsfraktion habe ich teilgenommen. Darüber hinaus durfte ich weitere Sitzungen und Arbeitskreise nach meinem Interesse auswählen. Ebenfalls habe ich während meines Praktikums die Arbeit des Büros kennengelernt.

Mir hat das Praktikum im Landtag sehr gut gefallen und ich verstehe nun um einiges besser, wie die Arbeit im Landtag abläuft. Durch die abwechslungsreichen Tage konnte ich verschiedene Einblicke bekommen und mir gleichzeitig ein Bild von den verschiedenen Meinungen der Fraktionen machen. Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Positionen unterscheiden.

Ein Landtagspraktikum kann ich sehr empfehlen, denn man erzielt einen großen Lernerfolg, bildet sich seine eigene Meinung und erweitert somit seinen eigenen Horizont.

Foto: Alexandra Friesen und Kristina Hölscher

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Interview mit Vahid Shoa Hosseini anlässlich des Jugend-Landtags

Vom 11. bis 13. Juni fand der 7. Jugend-Landtag in NRW statt. An diesen drei Tagen hat Vahid Shoa Hosseini den Platz von Ibrahim Yetim besetzt. In dem nachfolgenden Interview berichtet er über seine Eindrücke und Erfahrungen.

Lieber Vahid, stelle Dich bitte kurz den Leserinnen und Lesern vor.

Mein Name ist Vahid Shoa Hosseini. Ich bin 17 Jahre alt und besuche ab dem kommenden Schuljahr die 12. Klasse der Hermann-Runge-Gesamtschule in Moers. Ich lebe seit 15 Jahren mit meinen Eltern in Kamp-Lintfort.

Wie kamst Du auf die Idee am Jugendlandtag teilzunehmen?

Nachdem wir mit unserer Klasse den Landtag besucht haben, wurde ich auf das Angebot des Jugend-Landtags aufmerksam und habe mich bei Ibrahim Yetim beworben.

Warst du schon immer politisch interessiert?

Mein politisches Interesse wurde im Jahr 2009 geweckt, als die Proteste gegen die iranische Regierung anfingen. Ab da wusste ich, dass ich mich mehr mit der Politik auseinander setzten muss.

Was waren die politischen Themen, die dieses Jahr bearbeitet wurden?

Wir befassten uns mit der Vergabe von Studienplätzen in NRW. Ebenso hatten wir das Thema „Mehr fürs Leben/den Alltag in der Schule lernen“ auf der Tagesordnung.

Womit hast Du Dich beschäftigt?

Ich habe mich ausschließlich mit dem Thema „In der Schule mehr fürs Leben lernen“ auseinandergesetzt. Darüber hinaus habe ich mich mit der Flüchtlingspolitik beschäftigt, was mir persönlich sehr viel Spaß gemacht hat.

Wie sahen die Aktivitäten neben dem politischen Programm aus?

Neben dem politischen Programm hatten wir im Landtag sehr viele abwechslungsreiche Aktionen. Beispielsweise gab es am zweiten Tag eine Grill-Party, wo sich jeder austauschen und die anderen Teilnehmer besser kennenlernen konnte. Dies hat mir persönlich sehr gefallen, da jeder von uns sehr viel Spaß hatte.

Wie sieht dein Fazit zum Jugend-Landtag aus?

Mein Fazit zum Jugend- Landtag ist, dass es einer der besten Ereignisse in meinem Leben war. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Außerdem war die Zusammenarbeit mit meiner Fraktion sehr einfach,  da wir uns alle schnell auf einen Grundbaustein einigen konnten. Den Jugend-Landtag würde ich jedem politisch interessierten Jugendlichen empfehlen.

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„Bund und Land werden ihrer Verantwortung in der Flüchtlingspolitik gerecht und unterstützen die Willkommenskultur vor Ort!“

Siegmund Ehrmann MdB und Ibrahim Yetim MdL:
Weltweit sind die Flüchtlingszahlen seit Beginn des Jahres weiter drastisch gestiegen. Die Zahl der bundesweiten Asylanträge wird sich bis Jahresende voraussichtlich auf 400. 000 verdoppeln. NRW muss sich auf mehr als 80. 000 neue Flüchtlinge einstellen.

Das Land stellt für 2015 insgesamt fast 626,7 Millionen Euro für Flüchtlinge zur Verfügung. Darin enthalten sind rund 377 Millionen Euro über das Flüchtlingsaufnahmegesetz (FlüAG). Diese Mittel wurden seit 2014 mehrfach aufgestockt und jetzt nochmals erhöht. Die beiden SPD-Abgeordneten Siegmund Ehrmann und Ibrahim Yetim begrüßen die Entscheidung der Bundesregierung, die Soforthilfe für 2015 von 500 Millionen auf 1 Milliarde Euro zu verdoppeln. Nordrhein-Westfalen erhält von den zusätzlichen Mitteln 108 Millionen Euro.  | mehr

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Vahid Shoa Hosseini vertritt Ibrahim Yetim beim Jugend-Landtag

Vom 11. bis 13. Juni 2015 findet der 7. Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen im Gebäude des Landesparlaments statt. 237 Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren aus ganz Nordrhein-Westfalen nehmen teil. Der 17-jährige Vahid Shoa Hosseini vertritt den Landtagsabgeordneten für Moers und Neukirchen. Mit seiner Klasse von der Hermann-Runge Gesamtschule Moers war er vor einigen Wochen zu Besuch in Düsseldorf. Anschließend bewarb er sich für den Jugend-Landtag. | mehr